Aktuelles
20 Jahre Katholische Altenheimhilfe
Das Ehrenamt hat Jubiläum!!!
Vor 20 Jahren wurde eine Idee aus den USA nach Deutschland übertragen - der Einsatz von "grünen Damen und Herren" - die Bezeichnung "grün" wurde gewählt, weil die ehrenamtlich Engagierten grüne Kittel trugen. Heute tragen die freiwillig Tätigen (14 Frauen und 5 Männer) ihre normale Kleidung und ein Namensschild.
Im Rahmen eines gemütlichen Kaffeetrinkens wurde allen Ehrenamtlichen gedankt und Frau Große-Wilde, die vor 20 Jahren diesen Dienst aus der Taufe gehoben hatte, besonders geehrt.
Neue Ehrenamtliche sind herzlich Willkommen!!!
Romanautorin zu Gast
Julia Sandforth, 26 Jahre alt und gebürtige Bottroperin, schreibt zur Zeit ihren ersten Roman. Sie lebt in Hildesheim und studiert an der dortigen Universität. Ihr Roman wird in Bottrop spielen, deshalb geht sie hier auf Spuren- und Inspirationssuche. Im Seniorenzentrum St. Teresa unterhält sie sich nun wöchentlich mit BewohnerInnen über vergangene Zeiten. Die Erinnerungen und Erzählungen inspierieren die Autorin und bringen den Senioren interessante Abwechselung in den Alltag.
Demenz-Aktionswoche
Der Caritasverband beteiligt sich an der Aktionswoche "Gedanken wie Seifenblasen" in der Stadt Bottrop. Alle Termine und Angebote im Aktionszeitraum vom 16.06. - 23.06.2012 finden Sie hier.
Sonnenlicht als Energielieferant
Der Caritasverband für die Stadt Bottrop e.V. hat vier Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Seniorenwohnungen an der Görkenstraße 37-43 in Betrieb genommen. Diese Dachflächen entsprechen laut SolarAtlas der höchsten Eignungsklasse, da sie über 95% der maximal möglichen Einstrahlung erreichen können.
Mit einer Leistung von 117,1 kWp (Kilowatt peak) werden die Anlagen jährlich rund 100.706 kWh (Kilowatt hour) in das örtliche Stromnetz einspeisen. Zum Vergleich: Ein Haushalt in Deutschland verbraucht im Durchschnitt pro Jahr 4.000 kWh, d.h. mit diesen Anlagen können 25 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden.
Dr. Andreas Trynogga, Caritasdirektor: „Wir sind aufgefordert Verantwortung zu übernehmen; die Verwertung von erneuerbaren Energien wird unsere Zukunft bestimmen. Seit dem Ausstieg aus der Kernenergie gilt es ganz besonders die natürlichen und umweltverträglichen Energien, wie in diesem Fall die Sonne zu nutzen, nur so können wir die Schöpfung im Sinne der Bibel bewahren“.
Die Kosten für die Anlage mit Hochleistungsmodulen aus deutscher Fertigung betragen knapp 340.000,00 €, in ca. elf Jahren hat sich die Investition amortisiert.
Spende aus Briefmarkenverkauf sinnvoll eingesetzt
Fast vierzig Jahre lang hat Ria Große Wilde Wohlfahrtsbriefmarken verkauft und mit dem Erlös soziale Projekte unterstützt. Auch im Alter von mittlerweile 89 Jahren veräußert sie weiterhin das „Porto mit Herz“. Nun spendet sie 1.000,00 € aus dem Zuschlagswert der Briefmarken an das Caritas-Seniorenzentrum St. Teresa. Für das Geld wurde ein Projektor angeschafft, er soll vor allem bettlägerige Bewohner visuell anregen. Durch die wechselbaren Effekträder werden Motive (z.B. Wolken, Sternenhimmel, Schmetterlinge, Vögel) an die Wand projiziert und somit Reize geschaffen, die einen positiven Einfluss auf die Menschen haben. Bei introvertierten Bewohnern weckt die wechselnde Raumatmosphäre die Aufmerksamkeit und gibt einen Anstoß zu kommunizieren.
Lossprechungsfeier für 36 Auszubildende
Im Seniorenzentrum St. Teresa wurden 36 Hauswirtschafter/innen und Hauswirtschaftshelfer/innen geehrt. Die Berufsausbildungen und Prüfungen liegen in der Zuständigkeit der Landwirtschaftskammer Nordrhein Westfalen. Die Urkunden überreichte Herr Kreislandwirt Wilhelm Sißmann aus Waltrop.
Die Auszubildenden haben eine dreijährige Ausbildungszeit in Ausbildungsbetrieben im Kreis Recklinghausen, Bottrop oder Gelsenkirchen und in der Berufsschule in Dorsten oder Gelsenkirchen absolviert.
Das Berufsfeld „Hauswirtschaft“ mit den Ausbildungsberufen „Hauswirtschafter/in“ und „Hauswirtschaftshelfer/in“ ist ein moderner Dienstleistungsbereich mit Zukunft
und bietet gute Beschäftigungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Ausflug zum Bauernhof
Einige Bewohner des Seniorenzentrums St. Teresa unternahmen einen Ausflug zu einem Milchbauern nach Kirchhellen. In einer stilvoll dekorierten Scheune war eine große Kaffeetafel mit selbstgebackenem Kuchen gedeckt. Danach machten einige Bewohner einen Spaziergang zum Heidesee. Sie genossen dabei die herrliche, heimische Landschaft mit ihren Feldern und Wiesen. Auf dem Bauernhof durften sie die unterschiedlichen Stallungen besuchen. Besonders das Streicheln der Kälbchen und die feuchten Nasenstupser weckten Erinnerungen und regten zu Erzählungen von früher an. Der Höhepunkt des Tages war das hautnahe Miterleben einer Kalbgeburt. Das Kälbchen war ein Mädchen, deshalb bekam das Tier den Namen "Teresa". Der Bauer folgte damit gerne dem Wunsch der Senioren.
Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen
Sr. Oberin Lidia und Sr. Catalina haben einen Kurs zur pastoralen Zusatzqualifikation in der Altenhilfe absolviert. In einem feierlichen Festakt wurden die Zertifikate verliehen. Als Trägervertreter gratulieren die stellvertretende Fachbereichsleiterin Barbara Klaus und Sigrid Hovestadt zuständig für die Personlentwicklung im Caritasverband Bottrop.
Foto: Christoph Grätz
Von links: Sr. Oberin Lidia, Barbara Klaus, Sigrid Hovestadt, Sr. Catalina
Sehr gute Note für St. Teresa
Das Seniorenzentrum St. Teresa erhielt im Qualitätsbericht des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) die Gesamtnote 1,0, das Haus St. Hedwig ebenso, das Lorenz Werthmann Haus erhielt eine 1,1 und das Haus St. Johannes eine 1,3. Der Landesdurchschnitt aller bisher geprüften Altenheime liegt bei 1,7.
Vertreter des MDK besuchen unangemeldet einmal jährlich die Pflegeheime in ganz Deutschland. Eine Vielzahl von Kriterien wird im Rahmen der Prüfung abgefragt.
Z. B. ob es in dem Haus Maßnahmen zur Sturzprophylaxe und zur Verhinderung von Wundliegen (Dekubitus) gibt, wie der Ernährungszustand der Bewohner ist, welche Gruppenangebote vorgehalten werden und ob es ein Beschwerdemanagement in der Einrichtung gibt. Ein eigener Fragenkatalog betrifft den Umgang mit demenzkranken Senioren. Aus der Bewertung aller Kriterien wird die Gesamtpflegenote ermittelt.
„Nach unserem Kenntnisstand sind St. Teresa und St. Hedwig die ersten Einrichtungen in Bottrop mit der Note 1,0, das erfüllt uns natürlich mit Stolz“, so Margarethe Janknecht, die als Fachbereichsleiterin für alle Einrichtungen verantwortlich zeichnet. „Wir sehen unser Bestreben nach Qualitätssicherung mit diesen Ergebnissen bestätigt und haben auch viel dafür getan“, erklärt Janknecht weiter, „so haben wir z. B. intensive Schulungen im Umgang mit dementiell erkrankten Senioren und Fortbildungen in korrekter und umfassender Dokumentation durchgeführt“.









